Konrad-Adenauer-Platz, Düsseldorf

  • aufgabe:
  • Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes und Revitalisierung des Bahnhofsumfeldes
  • auslober:
  • Stadt Düsseldorf mit DB Station&Service AG
  • verfahrensart:
  • Ideen- und Realisierungswettbewerb 2018, 2. Preis Ideenteil, 2. Preis Realisierungsteil
  • planungsteam:
  • foundation 5+ | Duksa Ingenieure | ISR | netzwerkarchitekten
  • größe:
  • 28.500 qm (Hochhaus), 27.500 qm (Platzfläche)
  • fachplaner:
  • foundation 5+ (Landschaftsplanung) | Duksa Ingenieure (Verkehrsplanung) | ISR (Stadt- und Raumplanung) | Dr. Kreutz und Partner (Tragwerk) |
  • visualisierungen:
  • luxfeld digital art, Darmstadt |
  • Düsseldorf Mainstation! (KAP) – Bahnhof der Zukunft – Tor zur Stadt
    Die Basis des neugestalteten Platzes bildet das umgestaltete Bahnhofsgebäude. Die neue Bahnhofsgalerie im nördlichen Teil des Bahnhofs generiert vielfältige Geschäftsflächen und gastronomische Angebote mit direktem Zugang auf den Bahnhofsplatz.
    Die Lobby des 100m hohen Hochhauses lässt sich mit der Bahnhofsgalerie verbinden und formuliert mit dem Bahnhofsgebäude den Nordeingang.
    Der südliche Teil des Bahnhofs erhält neben Geschäften und Gastronomie eine Mobilitätshalle. Der Uhrenturm dient als weitsichtbares Zeichen und markiert das neue Fahrradparkhaus. Von hier aus gelangt man über den Platz hinweg direkt in die Bismarckstraße, die neue Fahrrad- und Fußgängerachse in Richtung Innenstadt.
    Der denkmalgeschützte Uhrenturm, der neue DB-Tower und das Hochhaus im Immermannhof bilden einerseits ein wichtiges, neues städtebauliches Ensemble und darüber hinaus einen wichtigen Bezugspunkt an der Immermanstraße mit den übergeordneten städtebaulichen Dominanten.
    Für den Bahnhofsplatz lassen sich zwei Nutzungsbereiche unterscheiden: Nahe des Bahnhofs soll ein moderner, offener Stadtplatz mit einer großzügigen und frei bespielbaren Platzfläche für Kunst, Kultur und Aufenthalt entstehen. Die Fußgängerströme queren ungehindert in Ost-West-Richtung zwischen Bahnhof und City. In Nord-Süd-Richtung gelangen sie vorbei am Haupteingang in Richtung Kino-Center, Theater und Fernbusbahnhof, die Kulturachse.
    Zwei skulpturale Sitzmöbel im Zentrum des Platzes schaffen eine Übergangszone mit hoher Aufenthaltsqualität und formulieren nach Westen einen weiteren Nutzungsbereich, das Bus- und Straßenbahnterminal.
    Die Nutzer der ÖPNVs werden barrierefrei zwischen den Sitzmöbeln zu den entsprechenden Haltestellen der Rheinbahn und der Bushaltestellen im Westen des Platzes sowie in die Friedrich-Ebert-Straße oder in die Immermannstraße, dem eleganten Stadtboulevard geleitet.
    Die Kombination aus raumgreifenden Sitzmöbeln und Kiefernhainen erzeugt Schattenplätze und auch im Winter eine dauerhaft ansehnliche Anmutung.
    Der westliche Bereich des Platzes wird durch die Verkehrsangebote der Rheinbahn geprägt. Die vier Stadtbahngleise werden parallel zur westlich gelegenen Bebauung nahe der Wartepositionen der Bushaltestellen angeordnet. Die Wegebeziehung in die Friedrich-Ebert-Straße und die Bismarckstraße wird freigehalten, auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße wird der Bahnsteig abgesenkt, es ist eine barrierefreie Querung der Haltestellen vorgesehen.