aufgabe:
Entwicklung eines neue Wohnquartieres auf dem Baufeld 5 der Spinelli Konversionsfläche in Mannheim
auftraggeber:
MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH
verfahrensart:
offener Investorenwettbewerb 2026, 1. Preis
bewerbergemeinschaft:
Bonava Deutschland GmbH | netzwerkarchitekten, Darmstadt | foundation 5 + landschaftsarchitekten bdla, Kassel
fachplaner:
Tragraum Ingenieure (Tragwerk) |
größe:
6.700qm BGF
mitarbeit:
Yaroslava Mykhniuk
visualisierungen:
luxfeld digital art, Darmstadt |
Die Neubauten im Baufeld 5 bilden mit einer clusterförmigen, dreigeschossigen Struktur ein verdichtetes Quartier, welches durch unterschiedliche, innovative Wohnformen und eine identitätsstiftende Architektur die Basis für einen lebendigen Stadtteil ermöglicht. Die südliche Kante zur Anna-Sammet-Straße nimmt mit zwei Baukörpern die städtebauliche Flucht mit Ausbildung eines Hochparterres auf und ermöglicht eine lineare Durchwegung in Nord-Süd-Richtung. Über das Baufeld sind versetzt angeordnete Kuben positioniert, die eine räumliche Abfolge von alternierenden Quartiersflächen mit gemeinschaftlicher und privater Nutzung generieren. Dabei entstehen Eingangshöfe mit überdachten Fahrradstellplätzen, die der Quartierserschließung zugeordnet sind. Über ein innenliegendes Wegesystem vernetzt sich die Clusterstruktur mit der Umgebung. Jeweils zwei der Kuben sind über eine begrünte, vertikale Galerie gekoppelt. Hier bündelt sich die Erschließungsfunktionen mit kommunikativen Aufenthaltsbereichen für die Hausgemeinschaft. Die Galerien spannen in Nord-Süd-Richtung und ermöglichen für die Bewohner einen Bezug zu allen Himmelsrichtungen und den angrenzenden, alternierenden Höfen.
Strukturelle Flexibilität:
Die Gebäudestruktur ermöglicht durch ein klares Raster aus Stützen, Wänden und Schächten eine große räumliche Vielfalt. Dadurch lassen sich Wohnungen unterschiedlicher Größe realisieren – vom geförderten Wohnbau bis zu generationenübergreifenden und gemeinschaftlichen Modellen. So kann beispielsweise ein Grundriss wahlweise zwei 3 Zimmer Wohnungen oder eine Wohngemeinschaft mit vier Appartements aufnehmen.
Gemeinschaft und Privatheit:
Die Freianlagen und vertikalen, begrünten Galerien fördern Nachbarschaft und Hausgemeinschaft zugleich. Sie bieten barrierefreie Erschließung, Kommunikationsräume und private Außenbereiche. Ergänzend schaffen Gemeinschaftsräume Raum für Feste, Yoga oder nachbarschaftliche Kinderbetreuung.
Universal- und Gleichräume:
Tragende Wände mit integrierten Schächten wechseln sich mit Stützenachsen ab und schaffen flexible Grundrisse. Offene Wohn Ess Kochbereiche lassen sich unterteilen, Rückzugszonen individuell kombinieren. So entstehen klassische 1–5 Zimmer Wohnungen ebenso wie gemeinschaftlich genutzte Cluster Wohnungen, etwa für Alleinerziehende.
Flächeneffizienz und Adaptierbarkeit:
Die Grundrisskonzeption verbindet hohe Wohnqualität mit effizienter Flächennutzung, großzügigem Tageslicht und reduziertem Flächenverbrauch. Die vertikale Galerie dient als „Wohnzimmer im Freien“. Durch elementierte Bauweise und akustische Entkopplung sind langfristig auch Anpassungen zwischen benachbarten Wohnungen möglich, was gemeinschaftsorientierte Wohnformen zusätzlich stärkt.
Die Neubauten im Baufeld 5 bilden mit einer clusterförmigen, dreigeschossigen Struktur ein verdichtetes Quartier, welches durch unterschiedliche, innovative Wohnformen und eine identitätsstiftende Architektur die Basis für einen lebendigen Stadtteil ermöglicht. Die südliche Kante zur Anna-Sammet-Straße nimmt mit zwei Baukörpern die städtebauliche Flucht mit Ausbildung eines Hochparterres auf und ermöglicht eine lineare Durchwegung in Nord-Süd-Richtung. Über das Baufeld sind versetzt angeordnete Kuben positioniert, die eine räumliche Abfolge von alternierenden Quartiersflächen mit gemeinschaftlicher und privater Nutzung generieren. Dabei entstehen Eingangshöfe mit überdachten Fahrradstellplätzen, die der Quartierserschließung zugeordnet sind. Über ein innenliegendes Wegesystem vernetzt sich die Clusterstruktur mit der Umgebung. Jeweils zwei der Kuben sind über eine begrünte, vertikale Galerie gekoppelt. Hier bündelt sich die Erschließungsfunktionen mit kommunikativen Aufenthaltsbereichen für die Hausgemeinschaft. Die Galerien spannen in Nord-Süd-Richtung und ermöglichen für die Bewohner einen Bezug zu allen Himmelsrichtungen und den angrenzenden, alternierenden Höfen.
Strukturelle Flexibilität:
Die Gebäudestruktur ermöglicht durch ein klares Raster aus Stützen, Wänden und Schächten eine große räumliche Vielfalt. Dadurch lassen sich Wohnungen unterschiedlicher Größe realisieren – vom geförderten Wohnbau bis zu generationenübergreifenden und gemeinschaftlichen Modellen. So kann beispielsweise ein Grundriss wahlweise zwei 3 Zimmer Wohnungen oder eine Wohngemeinschaft mit vier Appartements aufnehmen.
Gemeinschaft und Privatheit:
Die Freianlagen und vertikalen, begrünten Galerien fördern Nachbarschaft und Hausgemeinschaft zugleich. Sie bieten barrierefreie Erschließung, Kommunikationsräume und private Außenbereiche. Ergänzend schaffen Gemeinschaftsräume Raum für Feste, Yoga oder nachbarschaftliche Kinderbetreuung.
Universal- und Gleichräume:
Tragende Wände mit integrierten Schächten wechseln sich mit Stützenachsen ab und schaffen flexible Grundrisse. Offene Wohn Ess Kochbereiche lassen sich unterteilen, Rückzugszonen individuell kombinieren. So entstehen klassische 1–5 Zimmer Wohnungen ebenso wie gemeinschaftlich genutzte Cluster Wohnungen, etwa für Alleinerziehende.
Flächeneffizienz und Adaptierbarkeit:
Die Grundrisskonzeption verbindet hohe Wohnqualität mit effizienter Flächennutzung, großzügigem Tageslicht und reduziertem Flächenverbrauch. Die vertikale Galerie dient als „Wohnzimmer im Freien“. Durch elementierte Bauweise und akustische Entkopplung sind langfristig auch Anpassungen zwischen benachbarten Wohnungen möglich, was gemeinschaftsorientierte Wohnformen zusätzlich stärkt.