aufgabe:
Neubau eines Geschosswohnungsbaus in Holzbauweise mit 186 Wohnungen und Tiefgarage
auftraggeber:
Projektentwicklung LP 1-4: Implenia II Marienplatz Mäander GmbH, Raunheim
Realisierung LP 5-8: Implenia Hochbau GmbH, Niederlassung Großprojekte, Raunheim
verfahrensart:
Konzeptvergabe nach städtebaulichem Realisierungswettbewerb Marienplatz 2019, 1. Preis
größe:
rd. 22.000 qm oberirdische BGF R+S
fertigstellung:
geplant Anfang 2029
fachplaner:
Fast + Epp GmbH, Ingenieurbüro für Tragwerksplanung (Tragwerk, Statik) | SGS Engineering GmbH (Akustik/Bauphysik) | IGP Ingenieure (TGA) | HTA Sachverständigenbüro (Brandschutz) | GTL Landschaftsarchitektur Part mbB (Landschaftsplanung) | Arcadis Germany GmbH (Baugrund) | Hess Timber GmbH (Beratung Holzbau) | DGNB (Zertifizierung Nachhaltigkeit)
mitarbeit:
Isabelle Pertack (PL LP1-4), Kathrein Hildebrandt (PL LP5), Moritz Bayer, Eva Birnstiel, Mariana Georgieva, Tim Heidland, Kathrein Hildebrandt, Hannah Jacobs, Isabelle Pertack, Andrea Weber Alexander Grams (freie MA), Ann-Catrin Schleifer (freie MA), Toka Mohamed (stud.), Jan Tovar (stud.)
visualisierungen:
luxfeld digital art, Darmstadt
Die zentrumsnahe Gesamtanlage ‚Marienplatz Darmstadt‘ verbindet die Darmstädter Innenstadt mit dem sog. Verlagsviertel und dem Campus der Hochschule Darmstadt. Stadtseitig erhält diese wichtige Ost-West-Verbindung ihren Auftakt als Hochpunkt durch das Wohnhochhaus, von dem aus eine Promenade nach Westen entlang der Mäanderbebauung (Geschosswohnungsbau) und der anschließenden Kita bis zur Fritz-Bauer-Straße führt.
Das städtebauliche Ensemble wird durch drei Bauherren auf drei Teilgrundstücken entwickelt: Hochhaus (Implenia Marienplatz Hochhaus GmbH), Mäander (Implenia II. Marienplatz Mäander GmbH) und Kita (Stadt Darmstadt).
Die Außenbereiche der Wohnbebauung werden durch die Figur der Gebäude zoniert. Die Freiflächen von Mäander und Hochhaus greifen ineinander über, sie sind nicht eingefriedet, sondern öffentlich durchwegt
Die gemeinschaftlich genutzten Dachgärten von Mäander und Sockelbau des Hochhauses liegen auf ähnlicher Höhe und bilden eine zweite freiräumliche Ebene. Mäander und Hochhaus sind ferner über ein gemeinsames Untergeschoss bzw. eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden.
Im Westen setzt die Kita die Mäanderstruktur fort. Sie ist jedoch konstruktiv wie funktional eigenständig.
Der ‚Mäander‘ fasst den Marienplatz in einer Gebäudefigur von hoher Dichte, Kompaktheit und Prägnanz. Durch die Gliederung des Bauvolumens in sechs identifizierbare Gebäudeabschnitte entstehen drei Höfe, die sich abwechselnd nach Norden und Süden öffnen. Die Höfe sind über Durchfahrtsöffnungen miteinander verbunden.
Alle Riegel des 6-geschossigen Wohnungsbaus in Holzbauweise sind durch eine gemeinsame Laubengangerschließung aus Stahlbetonfertigteilen verbunden.
Der Mäander fasst 186 Wohnungen (2-bis 5-Zimmer) deren überwiegender Teil als geförderte Wohnungen für untere und mittlere Einkommen erstellt werden. Hierbei werden geförderte und frei finanzierte Wohnungen in ihrer Anordnung durchmischt und weisen die gleichen Grundrisse auf.
Das Quartier wird durch ein hohes Maß an Durchgrünung geprägt – in den Freiflächen, auf Dächern bzw. Dachgärten, an Fassaden und Laubengängen.
Das energetische Konzept basiert auf der Nutzung von Fernwärme, welche über die Bodenflächen verteilt wird.
Photovoltaik auf den Dachflächen liefert Strom für den Betrieb der Gebäudetechnik und der Verbräuche in Allgemeinflächen. Überschüssiger Strom wird in das Netz eingespeist.
Planung und Realisierung des ‚Mäanders‘ werden von der DGNB begleitet. Hierbei wird eine Zertifizierung im Standard ‚Gold‘ angestrebt.
Die zentrumsnahe Gesamtanlage ‚Marienplatz Darmstadt‘ verbindet die Darmstädter Innenstadt mit dem sog. Verlagsviertel und dem Campus der Hochschule Darmstadt. Stadtseitig erhält diese wichtige Ost-West-Verbindung ihren Auftakt als Hochpunkt durch das Wohnhochhaus, von dem aus eine Promenade nach Westen entlang der Mäanderbebauung (Geschosswohnungsbau) und der anschließenden Kita bis zur Fritz-Bauer-Straße führt.
Das städtebauliche Ensemble wird durch drei Bauherren auf drei Teilgrundstücken entwickelt: Hochhaus (Implenia Marienplatz Hochhaus GmbH), Mäander (Implenia II. Marienplatz Mäander GmbH) und Kita (Stadt Darmstadt).
Die Außenbereiche der Wohnbebauung werden durch die Figur der Gebäude zoniert. Die Freiflächen von Mäander und Hochhaus greifen ineinander über, sie sind nicht eingefriedet, sondern öffentlich durchwegt
Die gemeinschaftlich genutzten Dachgärten von Mäander und Sockelbau des Hochhauses liegen auf ähnlicher Höhe und bilden eine zweite freiräumliche Ebene. Mäander und Hochhaus sind ferner über ein gemeinsames Untergeschoss bzw. eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden.
Im Westen setzt die Kita die Mäanderstruktur fort. Sie ist jedoch konstruktiv wie funktional eigenständig.
Der ‚Mäander‘ fasst den Marienplatz in einer Gebäudefigur von hoher Dichte, Kompaktheit und Prägnanz. Durch die Gliederung des Bauvolumens in sechs identifizierbare Gebäudeabschnitte entstehen drei Höfe, die sich abwechselnd nach Norden und Süden öffnen. Die Höfe sind über Durchfahrtsöffnungen miteinander verbunden.
Alle Riegel des 6-geschossigen Wohnungsbaus in Holzbauweise sind durch eine gemeinsame Laubengangerschließung aus Stahlbetonfertigteilen verbunden.
Der Mäander fasst 186 Wohnungen (2-bis 5-Zimmer) deren überwiegender Teil als geförderte Wohnungen für untere und mittlere Einkommen erstellt werden. Hierbei werden geförderte und frei finanzierte Wohnungen in ihrer Anordnung durchmischt und weisen die gleichen Grundrisse auf.
Das Quartier wird durch ein hohes Maß an Durchgrünung geprägt – in den Freiflächen, auf Dächern bzw. Dachgärten, an Fassaden und Laubengängen.
Das energetische Konzept basiert auf der Nutzung von Fernwärme, welche über die Bodenflächen verteilt wird.
Photovoltaik auf den Dachflächen liefert Strom für den Betrieb der Gebäudetechnik und der Verbräuche in Allgemeinflächen. Überschüssiger Strom wird in das Netz eingespeist.
Planung und Realisierung des ‚Mäanders‘ werden von der DGNB begleitet. Hierbei wird eine Zertifizierung im Standard ‚Gold‘ angestrebt.